Startseite Lucka Wintersdorf Prößdorf JG Veranstaltungen Gottesdienstplaner Gottesdienst Gottesdienst Kalender Druckversion Informationen Silvester Kaffeenachmittage Vielen Dank! Kirchführung Galerie Krippenspiel 2011 Lucka Wintersdorf Adventsmarkt 2011 Sommerfest 2011 Krippenspiel 2009 Kirchennacht 2009 Kinderwoche 2009 Tagebuch Das kanaanäische Weib Die Ehebrecherin Der Auferstandene Mittwoch - Fotos Freitag - Fotos Info plus M Info plus F 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Fotoshow Sommerfest 2009 Fotoshow Sommerfest Krippenspiel 2008 Geschichte Geschichte Geschichte Geschichte Kunstführer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Glaube & Leben Kirche aktuell Betrachtung Bibeltext Spiele Quiz Elisabeth Adam & Eva Forum Beitrag erstellen Gebete 1 2 3 weitere Beiträge 1 2 Martin Luther Philipp Melanchthon Kontakt Kontaktformular Gästebuch Impressum Hilfe Links 6Kunstfuhrer .. Die KanzelÜber die alte Wintersdorfer Kirche wird berichtet, dass sie 1636/37 verlängert, das Dach neu gedeckt und der Innenraum verschönert wurde. Die Spende des Gastwirts Michael Rost machte es wenig später möglich, die morsche Kanzel durch eine neue zu ersetzen. Diese Kanzel, welche im oberen Bereich die Jahreszahl 1648 trägt, wurde in das neue Gotteshaus übernommen, nachdem sie Gustav Kühn 1907 restauriert und zusätzlich mit geschnitzter tragender Säule, Treppe und Geländer versehen hatte. Die drei allegorischen Schnitzfiguren stellen Liebe, Glaube und Hoffnung dar. Stilistische Vergleiche machen es wahrscheinlich, dass Kanzel und Taufengel in derselben Werkstatt gefertigt wurden. Der TaufengelDer Taufengel ist eine Variante des Taufsteins, die in der Barockzeit aufkam und in evangelischen Kirchen sehr beliebt war. Der Wintersdorfer Taufengel, der in einem geschnitzten, mit kleinen Engelsköpfen und Granatäpfeln verzierten Kranz das Becken über seinem Kopf trägt, stellt eine frühe Form dar. Später hielten die Figuren nur noch eine kleinere Schale vor sich in den Händen. Teilweise ließ man Holzengel, die mit ausgestreckten Armen die Taufschale trugen, theatralisch von der Decke herabschweben. Leider gerieten diese liebenswerten Boten immer mehr in Vergessenheit, wurden auf Böden abgestellt oder gar zerstört. Auch der Wintersdorfer Taufengel fristete lange Zeit ein unbeachtetes Dasein in der Sakristei der alten Kirche. Erst im neuen Gotteshaus durfte der Engel dem Täufling wieder zur Seite stehen. In gleicher Haltung und diesem Taufengel sehr ähnlich, findet man in der Kirche von Maltis einen Engel als Kanzelträger vor. Weitere Engelsköpfe verzieren dort den Kanzelkorb. Der Vergleich bestätigt, dass in Wintersdorf und Maltis (um die Mitte des 17. Jh.) der gleiche Schnitzkünstler am Werk war. Die FensterVon den fünf Fenstern des Altarraums, von der Firma Schulze & Adolf Stockinger in Leipzig angefertigt, zeigen die beeindruckenden Mittelbilder die christlichen Feste: Weihnachten: Johannes 1, 14 (Das Wort ward Fleisch), Ostern: Matthäus 28, 9-10 (Die Auferstehung) und Pfingsten: Apostelgeschichte 2, 4 (Das Pfingstwunder). Altar nach dem Entwurf von Hans Zeissig Spätgotisches Kruzifix Der Taufengel Die Kanzel Lucka / WintersdorfEv.-Luth.KirchgemeindeImpressum Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Beiträge unserer Besucher: Kirche Wintersdorf (Ostthüringen)Evangelisch-Lutherische KircheGeleitwortJubiläen sind geschichtliche Höhepunkte im Leben eines Menschen oder einer Kirchgemeinde: 100 Jahre sind vergangen, seitdem die Wintersdorfer Kirche eingeweiht wurde. Generationen vor uns haben Mühen und Opfer nicht gescheut, um unsere wunderschöne Kirche entstehen zu lassen. Erbe und Überlieferung, Glaube und Verkündigung verschmelzen miteinander. Und die Kirche ist zur sprechenden Zeugin dessen geworden, was Menschen auch vor 100 Jahren bewegt hat: „Friede sei mit euch“, mit diesen Worten werden wir am Kirchenportal empfangen. Maria lauscht den Worten Jesus – ganz aufs Hören kommt es an. Jedes Zeichen und Symbol vertieft die christliche Botschaft: Der Turm ragt wie ein langer Finger in den Himmel, zeigt uns etwas von einer anderen Welt. Die Glocken rufen zu Andacht und Gebet. Die großen Zeiger der Turmuhr erinnern uns daran: „Meine Zeit steht in deinen Händen, Herr“. Kreuz und Altar weisen auf ihn hin, der uns vorangeht und dem wir getrost folgen dürfen. Die Orgel übermittelt den lieblichen Klang einer himmlischen Stimme. So wird unsere Kirche zu einer Predigt und jeder ist eingeladen ihren Worten zu lauschen – sie ist Gestalt gewordene Treue Gottes zu seinen Menschen. Der Erinnerung und dem Dank soll dieses kleine Büchlein Ausdruck verleihen. Mein Dank gilt all jenen, die zur Entstehung dieser kleinen Schrift beigetragen haben.Pfarrer Hans NitzscheWintersdorf, Sommer 2007 2513 Gemeinsamer Gottesdienst ... Wir laden Sie herzlich ein! http://www.kirche-wintersdorf.de http://www.magix.com Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |