Startseite Lucka Wintersdorf Prößdorf JG Veranstaltungen Gottesdienstplaner Gottesdienst Gottesdienst Kalender Druckversion Informationen Silvester Kaffeenachmittage Vielen Dank! Kirchführung Galerie Krippenspiel 2011 Lucka Wintersdorf Adventsmarkt 2011 Sommerfest 2011 Krippenspiel 2009 Kirchennacht 2009 Kinderwoche 2009 Tagebuch Das kanaanäische Weib Die Ehebrecherin Der Auferstandene Mittwoch - Fotos Freitag - Fotos Info plus M Info plus F 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Fotoshow  Sommerfest 2009 Fotoshow Sommerfest Krippenspiel 2008 Geschichte Geschichte Geschichte Geschichte Kunstführer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Glaube & Leben Kirche aktuell Betrachtung Bibeltext Spiele Quiz Elisabeth Adam & Eva Forum Beitrag erstellen Gebete 1 2 3 weitere Beiträge 1 2 Martin Luther Philipp Melanchthon Kontakt Kontaktformular Gästebuch Impressum Hilfe Links 

7

Kunstfuhrer

..

Die beiden halbkreisförmigen Fenster sind mit Bildnissen in ornamentaler Umrahmung geschmückt. Das Medaillon über der Patronatsloge zeigt (nach Tizian) Kurfürst Johann Friedrich den Großmütigen (1503-1554) und das über dem Eingang zur Sakristei den Liederdichter Paul Gerhardt. Letzteres erinnert an den 300. Geburtstag von Paul Gerhardt (1607-1676) im Jahr der Fertigstellung der Kirche. Die weiteren schön gestalteten Fenster sind der Firma Wilhelm Franke in Naumburg zu verdanken, so die sieben großen Schifffenster und ein kleineres über dem Anbau in Bleiverglasung aus Kathedralglas mit gemalten Perlstabfriesen. Dabei zeigen die unteren Mittelfelder auf der Nordseite Darstellungen von Abraham, Moses mit den Gesetzestafeln und David mit der Harfe. Bei den Symbolen oberhalb sieht man eine Taube und eine Taufschale, ein Kreuz um das sich eine Schlange windet, das Auge Gottes und den Kelch. Auf der Südseite werden in den Glasbildern Matthäus, Johannes, Paulus und Luther dargestellt, darüber Christus als das Lamm Gottes, ein Löwe, ein Pelikan, der mit eigenem Blut seine Jungen nährt und ein Adler. In der Sakristei wurde das vorhandene Fensterbild eines Engels mit Kelch aus der alten Kirche in ein neues eingearbeitet. In der Patronatsstube wurde ebenfalls ein Fenster aus der vorhandenen Verglasung aufgearbeitet, wobei die Bordüre ergänzt wurde. Das Oberteil zeigt das herzogliche Sachsen-Altenburger Wappen.Die Luther-Rose (aus dem alten Rosettenfenster) findet man in dem ovalen Fenster der nördlichen Vorhalle wieder. Einfache Glaserarbeiten am Kirchengebäude führten die Glasermeister Hornig und Staake aus Wintersdorf aus.

Die OrgelDie Kirche Wintersdorf erhielt 1676 erstmals ein Positiv, das Caspar von Trauschwitz d. J. stiftete. Im Jahr 1817 vereinbarte die Kirchgemeinde mit dem Orgelbauer Johann Andreas Hesse in Lunzenau, dass er für 1.000 Taler eine Orgel mit 22 Stimmen bauen sollte. Landwirt Johann Thurm in Gröba bezahlte aber noch die 23. Stimme, eine Vox humana. Nachdem der Altenburger Hoforganist Johann Christian Barthel (1776-1831) die Orgel für gut und tüchtig erklärt hatte, wurde sie im September 1821 geweiht. 86 Jahre später fertigte Hoforgelbauer Ernst Poppe in Schleiz eine Orgel für die neue Kirche. Der Musikdirektor Osmar Scheer aus Altenburg bescheinigt in seinem Gutachten vom 24.8.1907, dass die neue Wintersdorfer Poppe-Orgel ein wohlgelungenes Werk sei. Doch im Juni 1917 mussten 13 Prospektpfeifen für Kriegszwecke abgeliefert werden. Die dadurch entstandene Lücke, mit einer seidenen gestickten Altarbekleidung bedeckt, konnte erst im Frühjahr 1929 von der Firma Poppe wieder geschlossen werden. 1989 führte Orgelbaumeister Gerd-Christian Bochmann aus Kohren-Sahlis eine Generalinstandsetzung durch. Die Orgel hat auf zwei Manualen und Pedal 15 klingende Register, Kegelladen und pneumatische Ton- und Registertraktur. Abgesehen vom Mittelfeld des Prospektes mit Principal 8‘ klingend, ist sie original erhalten.

Paul Gerhardt

Herzogliches Wappen

Kurfürst Johann Friedrich

Blick zur Orgel



Lucka / Wintersdorf

Ev.-Luth.Kirchgemeinde

Impressum

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Beiträge unserer Besucher:

Kirche Wintersdorf (Ostthüringen)Evangelisch-Lutherische KircheGeleitwortJubiläen sind geschichtliche Höhepunkte im Leben eines Menschen oder einer Kirchgemeinde: 100 Jahre sind vergangen, seitdem die Wintersdorfer Kirche eingeweiht wurde. Generationen vor uns haben Mühen und Opfer nicht gescheut, um unsere wunderschöne Kirche entstehen zu lassen. Erbe und Überlieferung, Glaube und Verkündigung verschmelzen miteinander. Und die Kirche ist zur sprechenden Zeugin dessen geworden, was Menschen auch vor 100 Jahren bewegt hat: „Friede sei mit euch“, mit diesen Worten werden wir am Kirchenportal empfangen. Maria lauscht den Worten Jesus – ganz aufs Hören kommt es an. Jedes Zeichen und Symbol vertieft die christliche Botschaft: Der Turm ragt wie ein langer Finger in den Himmel, zeigt uns etwas von einer anderen Welt. Die Glocken rufen zu Andacht und Gebet. Die großen Zeiger der Turmuhr erinnern uns daran: „Meine Zeit steht in deinen Händen, Herr“. Kreuz und Altar weisen auf ihn hin, der uns vorangeht und dem wir getrost folgen dürfen. Die Orgel übermittelt den lieblichen Klang einer himmlischen Stimme. So wird unsere Kirche zu einer Predigt und jeder ist eingeladen ihren Worten zu lauschen – sie ist Gestalt gewordene Treue Gottes zu seinen Menschen. Der Erinnerung und dem Dank soll dieses kleine Büchlein Ausdruck verleihen. Mein Dank gilt all jenen, die zur Entstehung dieser kleinen Schrift beigetragen haben.Pfarrer Hans NitzscheWintersdorf, Sommer 2007

2513

Gemeinsamer Gottesdienst ... Wir laden Sie herzlich ein!


http://www.kirche-wintersdorf.de 

http://www.magix.com 


Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.