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Geschichte

Kirche Lucka

Name: Sankt Pankratius, nach dem legendären Heiligen, der als 14-jähriger Märtyrer unter dem römischen Kaiser Diogletian enthauptet wurde.Bau: nachdem Großbrand im Jahre 1637 erfolgte der Wiederaufbau, jedoch ohne Kirchturm.

Glocken: wurden während des Ersten Weltkrieg es in Bronzekanonen umgegossen. Aber durch zahlreiche Spenden konnte 1925 das minimierte Geläut wieder vervollständigt werden. Im Zweiten Weltkrieg kam es dann allerdings wieder zum Abmontieren der Glocken. Die letzte dieser entfernten Glocken konnte erst im Juni 1970 wieder eingebaut werden.

Altarraum: im gotischen Stil wird von einem alten Kruzifix aus dem Jahre 1649 dominiert.Kirchturm: wurde am 28. 6. 1891 eingeweiht. Die Höhe beträgt 56 m. Orgel: 1598 wurde die erste Orgel eingebaut, die 1859 durch eine neue Orgel von Urban Kreuzbach ersetzt wurde. Im Zuge der Generalsanierung der Kirche 1998 wurde auch die Orgel von Grund auf restauriert und erhielt einen neuen Orgelprospekt.

1940 wurden die Glocken ab-montiert

Bau des Kirchturms 1891



Lucka / Wintersdorf

Ev.-Luth.Kirchgemeinde

Impressum

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Kirche Wintersdorf (Ostthüringen)Evangelisch-Lutherische KircheGeleitwortJubiläen sind geschichtliche Höhepunkte im Leben eines Menschen oder einer Kirchgemeinde: 100 Jahre sind vergangen, seitdem die Wintersdorfer Kirche eingeweiht wurde. Generationen vor uns haben Mühen und Opfer nicht gescheut, um unsere wunderschöne Kirche entstehen zu lassen. Erbe und Überlieferung, Glaube und Verkündigung verschmelzen miteinander. Und die Kirche ist zur sprechenden Zeugin dessen geworden, was Menschen auch vor 100 Jahren bewegt hat: „Friede sei mit euch“, mit diesen Worten werden wir am Kirchenportal empfangen. Maria lauscht den Worten Jesus – ganz aufs Hören kommt es an. Jedes Zeichen und Symbol vertieft die christliche Botschaft: Der Turm ragt wie ein langer Finger in den Himmel, zeigt uns etwas von einer anderen Welt. Die Glocken rufen zu Andacht und Gebet. Die großen Zeiger der Turmuhr erinnern uns daran: „Meine Zeit steht in deinen Händen, Herr“. Kreuz und Altar weisen auf ihn hin, der uns vorangeht und dem wir getrost folgen dürfen. Die Orgel übermittelt den lieblichen Klang einer himmlischen Stimme. So wird unsere Kirche zu einer Predigt und jeder ist eingeladen ihren Worten zu lauschen – sie ist Gestalt gewordene Treue Gottes zu seinen Menschen. Der Erinnerung und dem Dank soll dieses kleine Büchlein Ausdruck verleihen. Mein Dank gilt all jenen, die zur Entstehung dieser kleinen Schrift beigetragen haben.Pfarrer Hans NitzscheWintersdorf, Sommer 2007

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